Heilen und Beten und Glauben

Meine Erfahrung ist, dass nicht unbedingt ein Glaube vorhanden sein muss, da die Person merkt, wie Heilung geschieht, und dadurch der Glaube, dass das Besprechen bzw. Gesundbeten, tatsächlich funktioniert, in solchen Fällen bei Krankheit, etc. von ganz alleine kommt.

Dennoch wirkt sich eine positive oder zumindest eine Einstellung positiv aus.


„Dein Glaube hat dir geholfen“ oder „Dein Glaube hat dich gerettet“, heißt es an verschiedenen Stellen im Neuen Testament.

Immer wieder wird zugleich mit der Heilung Glaube zugesprochen. Dem Hauptmann von Kapernaum wird gesagt: „Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast“ (Mt 8,13), obwohl er Heide ist. In der Erzählung von der kanaanäischen Frau – auch sie ist nicht Jüdin und von daher im traditionellen Sinne nicht gläubig! – ist vom Glauben die Rede (Mt 15,21-28), und in der Geschichte von der Heilung der zehn Aussätzigen (Lk 17,11-19) heißt es gegenüber dem dankbaren, zuvor aussätzigen Samariter, der sich vor Jesus niederfallen lässt: „Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.“
Um was für einen Glauben handelt es sich? Jesus spricht Menschen Glauben zu, die sich mit der Bitte um Hilfe an ihn gewandt haben. Es handelt sich um Menschen, die in aussichtsloser Situation dennoch um Hilfe bitten, indem sie an Jesu Erbarmen appellieren. „Dein Glaube hat dich gesund gemacht“ (hat dich gerettet), sagt Jesus etwa der Frau, die in der Hoffnung auf Heilung in der Menge sein Kleid berührt hat (Mk 5,34)

In ähnlicher Weise ist vom Glauben die Rede in der Geschichte von der kanaanäischen Frau, die sich mit dem Ruf an Jesus wendet: „Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!“, damit er ihre besessene Tochter heile (Mt 15,21-28).
In der Publikation der EKD (http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2061.php) heisst es u.a. als Kommentar dazu:
Durch das Geschehen des Glaubens werden Menschen aus sich selbst herausgeholt und auf etwas außerhalb ihrer selbst bezogen, auf das sie sich verlassen können. Glauben stellt sich hier also nicht als fürwahrhaltendes Urteilen dar, sondern als ein Neuwerden: Durch den Glauben wird für die Frau die ganze Wirklichkeit und nicht nur ihr altes Ich verwandelt, und sie hat teil an der Macht und der Möglichkeit dessen, auf den sie vertraut.

 

Der Glaube an Heilung wirkt eine Veränderung bei uns Menschen, eine positive Veränderung, altes, negatives wegzulassen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo das Besprechen Sinn macht.

 

Von Platon stammt die Aussage:

"Man sollte nicht versuchen, den Körper zu heilen,
ohne zu versuchen, die Seele zu heilen."

 

Wer zum Besprechen einen Termin in Nürnberg, Fürth oder online haben will, der sollte bereit sein los zulassen, von Ärger, Wut und Neid.

ACHTUNG: Es werden keine Diagnosen gestellt, was auch nicht notwendig ist. Es werden auch keine Heilversprechen abgegeben. Besprechen stellt eine rituelle Handlung dar und KEINE medizinische. Daher ersetzt das Besprechen oder Heilbeten auch nicht den Arzt, Heilpraktiker, Psychotherapeuten oder die Einnahme von Medikamenten. (Dieser Hinweis ist aus rechtlichen Gründen notwendig)